Päd.-psych. Beratung und Seelsorge

Die Verbindung human­wissenschaftlicher Erkenntnisse (Pädagogik und Psychologie) mit den Weisungen der Bibel zu Glaubens- und Lebensfragen ist mein Schwerpunkt und bildet den Hintergrund für meine Beratungs- und Seelsorgetätigkeit.

Grundsätzlich verstehe ich mich als erste Anlaufstelle für Personen, die einen neutralen Ansprechpartner für ihre Themen suchen. In einem Erstgespräch finden wir heraus, mit welchen Anliegen Sie beschäftigt sind und welche Unterstützung dafür hilfreich wäre. Bei Bedarf werde ich Sie an entsprechende Stellen weiterverweisen.

Zu mir kommen Sie als SelbstzahlerIn und in dem Rhythmus, den Sie sich selbst wünschen.

 

 

Systemische Beratung

Die systemische Sichtweise betrachtet den Menschen stets als Teil eines Systems. Er lebt grundsätzlich im System mit sich selbst, darüber hinaus können auch Systeme mit Partnern, Familienangehörigen, Arbeitskollegen etc. bestehen.

Verhaltensweisen und Symptome entstehen im jeweiligen System. Manchmal sind diese nicht (mehr) lebensfördernd. Mit dem Fokus auf die eigenen vorhandenen Ressourcen können Ideen generiert werden, die vom Problem zur Lösung führen. Die vielfältigen systemischen Methoden ermöglichen ein kreatives, individuell passendes Vorgehen auf dem Weg zu Ihrem Ziel.

Am Anfang einer Beratung steht ein unverbindliches Erstgespräch zu reduziertem Honorar, das zum Kennenlernen und »Schnuppern« dient.

 

Persönlichkeitstraining DISG®

Das DISG®-Persönlichkeits­profil ist ein psychologisches Instrument zur Messung von Verhalten. Gemessen wird das eigene Verhalten durch zwei Selbsteinschätzungs­bögen für ein vorher definiertes Lebensumfeld. Daraus ergibt sich ein individuelles Verhaltens-Profil für die Dimensionen Dominant (D) ° Initiativ (I) ° Stetig (S) ° Gewissenhaft (G). Das eigene Verhalten in dem gewählten Umfeld kann so erklärt und verstanden werden. Bei Bedarf ist ein Training hinsichtlich einer Veränderung des Verhaltens möglich. 

Das Zürcher Ressourcenmodell®

Dieses Tool ist ein Selbstmanagement-Training und wurde von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause entwickelt. Es beruht auf aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. Eine Besonderheit des Zürcher Ressourcen Modells® liegt darin, dass neben bewussten Motiven auch weniger bewusste oder unbewusste Bedürfnisse für die Erreichung eines gewählten Ziels einbezogen werden können, so dass das Unterbewusstsein den Prozess der Zielerreichung unterstützt. Gearbeitet wird mit der ZRM®-Bildkartei 64 großformatiger Fotos. Die Klienten/ Teilnehmenden wählen Bilder aus, die in ihnen eine hohe positive Gefühlsresonanz erzeugen. Diese werden anschließend in einen Haltungssatz überführt. 

Das folgende Video gibt anhand von drei Fallbeispielen einen kleinen Einblick in die Methode:

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Das Handlungskonzept der Gewaltfreie Kommunikation (GFK) wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Im Vordergrund steht das Erlernen einer Kommunikation, die einen guten Zugang zu den Gefühlen und Bedürfnissen der Teilnehmenden ermöglicht und dadurch eine Kommunikation ohne Manipulation und Vorwürfe entstehen lässt. Die GFK kann sowohl in der Alltagskommunikation als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im privaten und beruflichen Bereich hilfreich sein.

Die Schritte in der Gewaltfreien Kommunikation

Die Filmkamera – Beobachtungen wertfrei kommunizieren

Die eigenen Gedanken – Eigene Deutungen erkennen

Das Gefühl – Eigene Gefühle wahrnehmen und benennen

Das Bedürfnis – Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und benennen

Die Bitte – Eine auf den jetzigen Zeitpunkt bezogene Bitte äußern

Und der Andere?! – Gefühle und Bedürfnisse Anderer wahrnehmen

 

Transitions – Übergänge im Leben meistern

Übergänge im Leben kennen wir alle. Ihre Bewältigung fordert uns heraus. Einen Übergang zu meistern ist nicht einfach – aber auf jeden Fall möglich!

Ein erfolgreicher Umgang mit Übergängen kann gelingen, indem wir lernen, angemessen mit Veränderungen umzugehen. Die Kenntnis über die Phasen von Übergängen ist dabei elementar.

Die Beratung erfolgt u.a. auf der Grundlage folgender wissenschaftlich gegründeter Modelle:

  • Transition-Modell (Bridges)
  • Sechs Phasen der Befindlichkeit (Kübler-Ross)
  • Acht Schritte zum Veränderungserfolg (Kotter)
  • Strategieplaner für Veränderungsprozesse (persolog)

Geeignet für Veränderungs­prozesse im privaten und beruflichen Leben, Leitung von Change-Prozessen in Organisationen.

Gebetsseelsorge

Gebetsseelsorge zeigt eine Möglichkeit auf, wie wir mit Dingen umgehen können, die uns geschädigt haben oder anhaltend schädigen.

Basis sind die lebensfördernden Prinzipien der Bibel in der Lehre von J.&P. Sandford, D.&C. Lüling (TEAM.F) und Dr. Caroline Leaf.

Frucht-Wurzel-Zusammenhang

Von der faulen Frucht in unserem Leben zur Wurzel des Übels

Der Gang ums Kreuz

Schädigungen und ihre Auswirkungen auf unser Fühlen, Handeln und Denken verstehen. Vergebung, Trost, Umkehr, Lösen und Erneuerung als Handlungsschritte erkennen.

Vergebung

Mit den Auswirkungen von Schädigungen und Kränkungen gesund und proaktiv umgehen

Trost

Mit meinen Schädigungen zu Gott kommen

Umkehr

Die Kraft, in eine neue Richtung zu schauen

Lösen

Die Möglichkeit, gesund mit Verstrickungen und Bindungen umzugehen

Erneuerung

Glaubens- und Lebensmuster – wie wir unser Denken verändern lassen können

Situationsanalyse

Probleme in der Gegenwart als Schlüssel zu unseren Lebenswunden erkennen

Geeignet für Menschen, die in ihrem Leben die spirituelle Ebene des Glaubens an Jesus Christus (aner)kennen.

EMDR

EMDR ist eine hochwirksame Methode zur Verarbeitung belastender Lebensereignisse. 

Die vier Buchstaben stehen als Abkürzung für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, was bedeutet, dass durch Augenbewegungen von rechts nach links beide Gehirnhälften abwechselnd stimuliert werden und eine Desensibilisierung und Verarbeitung des belastenden Lebensereignisses erfolgt. Im Laufe der Historie des EMDR hat sich gezeigt, dass eine Stimulation der rechten und linken Gehirnhälfte durch akustische oder taktile Signale ebenfalls wirksam ist.

Die Person, die ein belastendes Lebensereignis bearbeiten möchte, wird nach einer Vorbereitung durch die anleitende Person hinsichtlich der Einfühlung und Wahrnehmung des zu bearbeitenden Ereignisses in eine Phase geleitet, in der die Stimulation der Gehirnhälften optisch, akustisch oder taktil erfolgt. Im Laufe dieser Phase reprozessiert das Gehirn das Ereignis und legt es mit neuen Inhalten verbunden ab. Dies bewirkt eine messbare Verringerung der mit dem Ereignis verbundenen empfundenen Belastung, eine Desensiblisierung.

EMDR eignet sich für die Bearbeitung belastender und traumatischer Lebensereignisse. Die Wirksamkeit der Methode ist durch zahlreiche kontrollierte klinische Studien belegt.